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|28. März 2026

Trading mit IRL & ERL und Order Blocks: Ein praktischer Leitfaden zu ICT Trading

Das externe und interne Liquiditätsmodell zeigt, wie sich der Kurs zwischen Fair Value Gaps und Swing-Punkten bewegt. Erfahren Sie, wie Sie dieses Modell mit Bias in höheren Zeitrahmen, Change in the State of Delivery und strukturierten 2R-Setups anwenden.

Trading mit IRL & ERL und Order Blocks: Ein praktischer Leitfaden zu ICT Trading

Einleitung

Die Beziehung zwischen interner (IRL) und externer (ERL) Liquidität ist ein Eckpfeiler der ICT-Konzepte. Durch die Kombination dieser Liquiditätsmodelle mit Orderblöcken und Change in the State of Delivery (CISD) können Trader Setups mit einer klaren Strategie strukturieren. In diesem Blogbeitrag erläutern wir die IRL-ERL-Beziehung, zeigen, wie sie die Marktstruktur beeinflusst, und erklären, wie Orderblöcke handlungsrelevante Einstiege ermöglichen.

Was ist interne Liquidität (IRL)?

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Die interne Liquidität einer Handelsspanne wird durch Fair Value Gaps (FVGs) innerhalb einer Spanne dargestellt.

  • Ein bullischer FVG deutet auf ein Ungleichgewicht hin, bei dem der Kurs stark gestiegen ist.
  • Ein bärischer FVG verdeutlicht Ineffizienz, bei der der Kurs stark gefallen ist.

Profi-Tipp: Achten Sie auf höhere Tiefs oder niedrigere Hochs, die sich innerhalb von Fair-Value-Gaps als Fortsetzung eines Trends bilden.

Was ist externe Liquidität (ERL)?

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Externe Liquidität beschreibt Wendepunkte: Swing-Hochs und Swing-Tiefs.

  • Liquidity Sweep eines Swing-Tiefs bedeutet einen Abbau von Verkaufsliquidität.
  • Liquidity Sweep eines Swing-Hochs beseitigt Kaufliquidität.

Diese Liquiditätspools wirken wie Magneten für den Kurs und bieten klare Kursziele.

Die Beziehung zwischen IRL und ERL

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Märkte oszillieren häufig zwischen diesen Liquiditätstypen:

  • Nachdem der ERL-Bereich durchbrochen wurde, fällt der Kurs typischerweise in den IRL-

Bereich zurück (FVG).

  • Von IRL aus ist das nächste Kursziel oft der ERL-Bereich der Gegenseite.

Dadurch entsteht ein sich wiederholender Zyklus: ERL → IRL → ERL → IRL … bis ein Trendwechsel die Struktur zurücksetzt.

Nutzung der Bias-Strategie in höheren Zeitrahmen

Bevor Sie mit der Ausführung von Trades beginnen, müssen Sie eine Bias-Strategie festlegen:

  • Nutzen Sie Tagesschlusskurse, Gleichgewichtskurse und die Kursphasen, um die

Trendrichtung vorherzusagen.

Ausführung mit Order Blocks und CISD

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Die Change in the state of Delivery (CISD) bestätigt einen Momentumwechsel.

Schritte:

  1. Identifizieren Sie eine Tages-Bias-Strategie.
  2. Nutzen Sie die Beziehung zwischen IRL und ERL, um eine Intraday-Bias-Strategie zu bestimmen.
  3. Platzieren Sie bei ERL oder IRL einen Stop-Raid und CISD. Dies bestätigt den

Trendwechsel. (In der Killzone)

  1. Einstieg mit Stopp-Loss auf geschütztem Swing und Kursziel 2R

Ablaufdiagramm

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Hier ist ein Ablaufdiagramm des Modells mit den definierten Schritten. Diese Sequenz bringt mehrere Zeitebenen in ein Setup mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit zusammen.

Wichtigste Erkenntnisse

  • IRL = Fair Value Gaps, Retracement-Punkte
  • ERL = Swing-Hochs und -Tiefs, Liquiditätsziele
  • Der Kurs bewegt sich rhythmisch zwischen IRL und ERL.
  • CISD und Continuation-Order Blocks ermöglichen mechanische Einstiege mit kontrolliertem Risiko.
  • Positionen sollten immer auf eine höhere Zeitebenen-Tendenz ausgerichtet sein.