Das Unicorn-Einstiegsmodell erklärt (Breaker Blocks und Fair Value Gaps)
Das Unicorn-Einstiegsmodell kombiniert Breaker Blocks und Fair Value Gaps, um präzise Einstiege mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit zu generieren. Dieser Leitfaden erklärt Struktur, Logik und Beispiele, damit Sie das Setup sicher erkennen und umsetzen können.
Einleitung
In diesem Leitfaden erläutern wir das Unicorn-Einstiegsmodell, ein Setup, das auf zwei Kernkonzepten basiert: Breaker Blocks und Fair Value Gaps. Dieses Modell ist darauf ausgelegt, präzise Einstiege mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit zu ermöglichen, indem es Struktur, Verschiebung und Ungleichgewicht optimal aufeinander abstimmt. Wir gehen die Logik Schritt für Schritt durch.
Fair Value Gaps verstehen

Ein Fair Value Gap, oft auch FVG genannt, ist ein Ungleichgewicht über drei Candlesticks, das bei starker Verschiebung entsteht. Es repräsentiert eine Preisineffizienz, die der Markt häufig erneut überprüft.
Bei einer bärischen Fair Value Gap überschneidet sich das Tief der ersten Kerze nicht mit dem Hoch der dritten Kerze. Dadurch entsteht eine sichtbare Lücke, in der der Kurs zu stark gefallen ist.
Bei einer bullischen Fair Value Gap überschneidet sich das Hoch der ersten Kerze nicht mit dem Tief der dritten Kerze. Dies erzeugt ein Ungleichgewicht nach oben.
Diese Gaps dienen als Bereiche, in die der Kurs korrigieren kann, bevor er seine ursprüngliche Richtung fortsetzt.
Breaker Block verstehen

Ein Breaker Block ist ein Strukturmuster, das entsteht, wenn der Markt durch Liquiditätsabflüsse und Strukturverschiebungen von einer Marktstimmung zu einer anderen wechselt.
Ein bärischer Breaker Block folgt dieser Sequenz:
- Swing-Hoch
- Swing-Tief
- Höheres Hoch
- Niedrigeres Tief
Dadurch entsteht eine gescheiterte bullische Struktur, die in eine bärische umschlägt.
Ein bullischer Breaker Block ist das Gegenteil von:
- Swing-Tief
- Swing-Hoch
- Tieferer Tiefpunkt
- Höherer Hochpunkt

Bei der Bestimmung von Breaker Blocks liegt der Fokus nicht auf der gesamten Kursspanne, sondern auf einer bestimmten Kerze. Bei bärischen Breakern ist dies die letzte Kerze mit einem Schlusskurs nach unten vor der Bewegung, die die Höchststände überschritten hat. Bei bullischen Breakern ist dies die letzte Kerze mit einem Schlusskurs nach oben vor der Bewegung, die die Tiefpunkte überschritten hat. Diese Kerze bildet die Breaker-Block-Zone.
Was ist das Unicorn-Modell?

Das Unicorn-Modell entsteht, wenn ein Breaker-Block mit einer Fair-Value-Gap zusammenfällt, die durch die Kursverschiebung entstanden ist.
Die allgemeine Abfolge ist einfach:
- Die Struktur bildet einen Breaker-Block.
- Der Kurs verschiebt sich stark.
- Es entsteht eine Fair-Value-Gap.
- Die Fair-Value-Gap überschneidet sich mit dem Breaker-Block.
- Der Kurs korrigiert in diese Überlappungszone.
- Der Einstieg erfolgt in Richtung der Verschiebung.
Dieser Überlappungsbereich ist die Unicorn-Einstiegszone.
Fazit zum Unicorn-Modell
Das Unicorn-Einstiegsmodell funktioniert, weil es Liquidität, Struktur, Verschiebung und Ungleichgewicht berücksichtigt. Wenn alle vier Faktoren gegeben sind, handeln Sie mit Absicht und nicht aus Vorfreude.
